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Perlentour 13.6.2009
Gut gelaunt starteten wir am in Richtung Starnberg. Alle unsere Wagen waren Hochglanz poliert und wir waren entsetzt, als sich vor uns irgendwo nach Pullach bei einer Unterführung eine staubig nasse Betonbaustelle auftat. Es kam, wie es kommen musste, alle Wagen fuhren durch diese Pfütze und der tolle Hochglanz war dahin.
Bei Pöcking bogen wir zum Starnberger See ab und weiter zum Schloss Bernried. Dort postierten wir für die ersten Bilder. Es waren kaum Leute da und wir hatten gut Raum und Platz für die verschiedensten fotografischen Blicke.
In Seeshaupt bogen wir auf die schöne leicht kurvige Straße zu den Osterseen ab. Diese sind aber nur zu Fuß erreichbar. Wir passierten Iffeldorf, Antdorf und Habach bis zum Riegsee. Dieser See liegt wunderbar eingebettet in Wiesen und Hügel.
Unser nächstes Ziel war Kochel. Dort gibt es mehrere Parkplätze direkt überm Wasser unter schönen alten Bäumen. Wir stoppten am „grauen Bären“, einem hübschen Terrassen Restaurant für einen Kleinen Imbiss.
Der Kochelsee liegt sanft und ruhig da. Hinter uns ist der Kesselberg, den wir dann in einigen Serpentinen erklommen. Auf halber Strecke in einer Kehre gibt es einen schönen kleinen Parkplatz. Dort stoppten wir, denn der Blick auf diesen türkisgrünen Kochelsee ist einfach bezaubernd. Genußvoll ziehen wir uns in einigen Kehren in kurzer Strecke nach oben und dann hinab zum Walchensee, unsere nächste Perle.
Dort aßen wir im Karwendel Restaurant am Balkon hoch überm wildromantischen Walchensee zu Mittag.
Nachher ging’s am rechten Ufer des Sees weiter durch ein grünes waldiges Tal bis Wallgau. Dieser Ort ist wie aus einem Bilderbuch, alle Häuser mit schönster Lüftlmalerei verziert und man denkt unweigerlich an alte Heimatfilme.
Hier bogen wir nach Vorderriss ab. Die Maut kostet 3,00€ und schon geht es auf einer „sehr“ schmalen kurvigen Strasse an der jungen Isar entlang. Man sollte nur max.50 km/h fahren, aber die Strecke ist bei Liebhabern von Kurven und Geschwindigkeit sehr beliebt. Also ist Vorsicht geboten! Wir hielten uns alle immer sehr rechts und genießen die kurzen Ausblicke auf das urtümliche Isarflußbett. Viel Grün, Glockenläuten der Kühe, Tannen, Wasser und das Gebirge zum Greifen nah.
An einer rustikalen Holzbrücke legten wir noch mal einen Stopp für schöne Fotos ein. Das machte richtig Spaß! Der Sylvensteinstausee wurde mal künstlich geflutet und fügt sich jetzt nahtlos in die Landschaft. Auf einer Seite Wasser, auf der anderen Schutzmauern, Lawinengalerien und wenig Platz zum Parken. Wir fuhren rechts weiter Richtung Achenkirch, bogen aber vorher nach Rottach Eggern ab. In schönen leichten Kurven ging’s es bergan zum Achenpass, 941m, und rein ins Tegernseer Tal.
In Wiessee gab es noch mal einen Kaffeestopp im Hotel Wittelsbach direkt am Wasser.
Diese Tour gibt es bestimmt bald mal wieder, vielleicht in umgekehrter Richtung.
Fotos:
www.mairiedl.de | Sabine M. Mairiedl
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